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16.10.2016          SAM-inar Aufstellungen

 

Und so sind wir hier und grüßen Euch, geliebte Seelen.

Wir begrüßen Euch.

Der Dank geht an die Gaukler für die Unterstützung. Nicht einfach war der Weg. Doch nun ist der Kanal geöffnet.

Die Intensität der Gruppe war erheblich an dem gestrigen Tag. Die Tiefe der entstandenen Gefühle, der Emotionen, der Gedanken, des Austausches, der Berührung - umfassend und ganzheitlich. Eine eigene Welt kreierend. Einen sicheren Raum schaffend. Vieles war möglich und doch steht ihr erst am Anfang. Vieles mehr wird möglich sein – in Gruppen wie diesen – größer und auch kleiner, mit Vertrauten und mit Fremden. Ihr, die ihr hier zusammengekommen seid, seid der Anfang – der Anfang für etwas Großes, für etwas Besonderes. Ihr seid geführt und geleitet, habt euch führen lassen und leiten lassen von einem Licht, das leuchtet, von euren Seelen, die euch tragen – hin zu diesem Licht. So kamt ihr hier zusammen im Sinne des Austausches, der Erholung, der Erfahrungen. Nach einer langen Reise kommt ihr zurück an das Lagerfeuer, um euch zu wärmen, Erfahrungen auszutauschen, euch zu berühren, euch zu begegnen, euch zu nähren, zu geben und zu bekommen. Jeder einzelne von euch bringt sehr viel ein, hat sehr viel mitgebracht. Voll beladen kamt ihr her. Eure Rucksäcke wurden entleert, um sie mit neuen, schönen Dingen, Erfahrungen, Erlebnissen, mit neuem Wissen zu füllen. Und so sind eure Rucksäcke wieder gefüllt. Doch sie sind leichter. Sie sind leichter zu tragen, sie fühlen sich nicht schwer an. Und doch sind sie nahrhafter, bereichernder, erfüllender. Und so geht ihr wieder hinaus in die Welt – in eure eigene Welt. Gestärkt, genährt, liebend, mit einem Rucksack voller Gaben, voller Wissen, voller Erfahrungen, um euch davon selbst zu nähren, bis ihr genug habt und dann mit beiden Händen zu geben aus diesem gefüllten Rucksack an alle, die es bräuchten, brauchen könnten - ohne einen Mangel zu erleiden. Denn auch ihr könnt jederzeit schöpfen aus diesem Rucksack, aus diesem Vorrat. Und wenn dieser Vorrat zu Ende geht, sich der Rucksack leert, kennt ihr den Weg zurück zur Quelle, zurück zum Licht, zurück zum Lagerfeuer. Die Hüter des Feuers sind bereit. Jederzeit. Und so dürft ihr jederzeit eure Rucksäcke wieder füllen mit neuen Erfahrungen, neuem Wissen, neuen Geschenken. Und so dürft ihr auch Fremde und Vertraute, andere hierherführen, denn die Quelle ist ergiebig. Umso mehr geschöpft wird, umso mehr kann nachfließen. So traut euch, schöpft und schöpft, nehmt so viel, wie ihr könnt, füllt euch an, mit allem, was ihr braucht.

Können wir noch Fragen stellen?

Gedulde dich Geliebte. Die Neugierde ist groß, wir haben Verständnis dafür, doch die Zeit für Fragen ist noch nicht gekommen. Wir möchten noch Bezug nehmen auf etwas, was uns wichtig erscheint. Und wichtig erscheint uns in dieser Gruppe, in diesem Zusammenhang dieser Tage ein Eingehen auf Emotionalität und Intellekt. Der Verstand wird häufig abgewertet, „zu viel Denken tut nicht gut“. Man soll „lieber ins Gefühl gehen“, wird gesagt. Mehr fühlen, weniger denken, die Gedanken abschalten. So seid ihr aufgewachsenen in dieser Gesellschaft, so seid ihr geprägt. So versucht ihr, eine Balance zu finden in einer Disharmonie. Doch spürt ihr diese Disharmonie trotzdem weiter, versucht sie mit dem Einen zu überdecken oder in das Andere einzutauchen, um es nicht zu spüren. Doch immer wieder merkt ihr, weder das Eine noch das Andere will so recht funktionieren. Ihr versucht euch, zur Ordnung zu bringen. Wenn viel Gefühl da ist, traut ihr euch nicht, es zu fühlen. Ihr habt den Impuls „es ist zu viel, es darf nicht sein“. Wenn ihr das Bedürfnis habt, viel über Dinge nachzudenken, schleicht sich immer wieder ein Impuls ein „ich sollte nicht so viel nachdenken“.

Doch woher kommen diese Impulse? Wer setzt die Norm, was zu viel ist, was zu wenig ist, was gut ist? Wer kann entscheiden, was zu viel Denken, was zu wenig Fühlen ist für einen anderen? Niemand kann dies tun! Nur du selbst kannst die Norm für dich finden. Nur du selbst kannst entscheiden, was zu viel ist, was zu wenig. Fühlen und Denken sind gleichwertig. Nichts ist besser als das Andere. Beides sind Werkzeuge.

Ihr seid die Meister, doch habt ihr es vergessen. So seht ihr die Werkzeuge und nutzt die Werkzeuge. Doch ihr habt vergessen, welches Werkzeug für welche Arbeit am Sinnvollsten ist. So nutzt ihr Scheren, um ein Loch in die Wand zu bohren. Nutzt einen Hammer, um ein Brot zu schmieren und wundert euch, warum das Resultat nicht eurer Göttlichkeit entspricht. Ihr beginnt nach Lehrern und Meistern zu suchen, versucht sie, zu imitieren. Doch auch dies führt nicht zu einem Resultat, das eurer Göttlichkeit entspricht.

Der Meister hat einen Garten – einen wunderschönen Garten. Und ihr betretet diesen Garten, begegnet dem Meister. Der Meister nimmt eine Rosenschere und schneidet eine Rose und gibt sie euch. So kommt ihr in Berührung mit der Göttlichkeit. Und ihr denkt, jetzt haben wir gefunden, was wir suchten. Somit geht ihr zurück in euren eigenen Garten. Ihr erkennt die Rosenschere, nehmt die Rosenschere – doch ihr erkennt nicht, dass euer Garten kein Rosengarten ist, sondern dass in eurem Garten vielleicht Gemüse wächst, ein Obstgarten ist oder nur eine wunderschöne Wiese. So habt ihr das Werkzeug, das der Meister genutzt hat, ihr habt es in der Hand.

Doch was den Meister zu seiner Göttlichkeit führt, führt euch weg von eurer Göttlichkeit, solange ihr nicht erkannt habt, was für einen Garten ihr habt.

Dies nennt man Bewusstsein. Denn erst mit dem Bewusstsein kann man das richtige Werkzeug für den eigenen Garten wählen. Wenn dies geschehen ist, findet man zu seiner eigenen Göttlichkeit zurück. Wenn dies geschehen ist, ist man selbst Meister, der Meister, der man eigentlich ist, man schon immer war. So gilt es nicht zu schauen, was für Werkzeuge ihr habt, sondern was ihr für einen Garten habt und dementsprechend euer Werkzeug zu wählen. Dies führt zur Meisterschaft - über Verstand und Emotionalität.

Wer einen Garten hat mit vielen Obstbäumen, braucht eine Säge, um Äste zu schneiden. Braucht einen Korb, um die Früchte zu pflücken und hineinzutun. Doch wer eine Wiese, eine wunderschöne Blumenwiese sein eigen nennt, der sollte die Säge und die Rosenschere beiseitelegen. Für ihn ist es vielleicht wichtiger, die Liege herauszuholen, sie auf die Wiese zu stellen, um sich zu sonnen. So schaut nicht, was ihr für Werkzeuge habt und wie ihr sie nutzt. Schaut erst euren Garten an, schaut, was euer Garten braucht. Schaut, was ihr braucht und dementsprechend nutzt euer Gefühl, eure Emotionen, euer Wissen, euren Verstand, euer Nachdenken – entsprechend eurem Sein. Dies schafft Harmonie. Dies bringt euch in eure Göttlichkeit.

Und so wird ein Mensch, der einen Gemüsegarten hat, nicht das Bedürfnis haben, eine Sonnenliege da reinzustellen, um sich zu sonnen. Er wird mehr die Hege und Pflege suchen, er wird mehr das Wissen brauchen, wie gehegt und gepflegt werden muss. Er wird das Wissen brauchen über Geräte und Gerätschaften. So wird solch ein Mensch eher zu seiner Göttlichkeit finden, wenn er das Werkzeug „Verstand“ etwas mehr nutzt als das Werkzeug „Gefühl“. Und wenn der Gemüsegarten von Unkraut befreit ist, wenn gejätet und gegossen wurde, wächst das Gemüse alleine. Dann kann man sich auch einen Stuhl nehmen, sich auch in einen Gemüsegarten setzen und die Sonne genießen. Das Eine schließt das Andere nicht aus. Doch man kann nicht erzwingen, was nicht vorhanden ist.

Und so wird ein Mensch, der eine Blumenwiese sein eigen nennt, nicht das Bedürfnis haben, da Bäume zu pflanzen, Radieschen zu säen. Er wird seine Göttlichkeit finden, indem er eine Decke nimmt und sich eben auf diese Wiese setzt und von der Sonne bescheinen lässt, den Schmetterlingen zuschaut, wie sie von Blüte zu Blüte fliegen. Und doch wird es Zeiten geben, wo die Wiese Pflege braucht. Wenn zu viel Gras in der Wiese wächst, die Blumen überwuchert, sollte sie gemäht werden. Wenn die Wiese zu trocken wird, sollte sie gegossen werden. Dafür gibt es Werkzeuge, dafür braucht man Wissen. Doch es ist weniger, als wenn der Garten ein Rosengarten, ein Gemüsegarten wäre.

So grämt euch nicht, wenn ihr viel nachdenkt und andere meinen, ihr solltet mehr fühlen. Grämt euch nicht, wenn ihr sehr schnell emotional reagiert und andere sagen „denkt doch erst einmal drüber nach, lass doch erst einmal den Verstand etwas sagen“. Nein, schaut in euch. Ihr seid eure Meister. Es gibt keinen größeren Meister als den Meister in euch selbst! Schaut, wer ihr seid. Schaut, was ihr für einen Garten habt. Schaut, wie ihr ihn gestalten und pflegen möchtet. Und dann sucht dementsprechend euer Werkzeug. Dadurch findet ihr Harmonie. Dadurch findet ihr zu eurer eigenen Göttlichkeit in euch. Nicht, indem ihr Verstand und Emotionalität auf die Waagschale legt und beide Schalen in ein Gleichgewicht bringt. Wer viel über Dinge nachdenkt, hat vielleicht einen Garten, der viel Hege und Pflege bedarf. Einen solchen Menschen eine Sonnenliege in die Hand zu drücken und zu sagen: „Jetzt leg‘ dich doch mal in deinen Garten und genieße die Sonne“ wird zu noch mehr Disharmonie führen und doch ist es nicht falsch, ihn darauf hinzuweisen, dass man auch in einem Gemüsegarten die Sonne genießen kann.

Nun geliebte Seele, lass deine Fragen hören.

Ich habe eine Frage. Mir fällt auf, dass sich die Energien von Teilnehmer X und Teilnehmer Y sehr ähnlich sind. Was ist es, was sich da so ähnlich ist?

Die Ähnlichkeit beruht auf verschiedenen Erfahrungen, die gemacht wurden. Ähnlichen Erfahrungen – sie sind einen ähnlichen Weg gegangen – den Impulsen ihrer Seelenfamilien folgend. Und obwohl ihre Seelenfamilien ähnliche Aufgaben haben, sind TN X und TN Y ähnliche Wege gegangen, um diese Aufgabe zu erfüllen, um Erfahrungen zu sammeln. So sind sie sich auf diesen Wegen mehrmals begegnet. Zum Teil waren die Begegnungen sehr ergiebig, sehr intensiv, sehr fördernd für beide Seiten. Das verband die Seelen. Ein Gefühl der Einheit, der Gemeinschaft bildete sich, ein Gefühl des Gleichseins. Gleich denkend, gleich fühlend, die gleichen Erfahrungen machend. Und doch so unterschiedlich. Zwei Gefährten, die einen Weg ein Stück lang zusammen gehen, doch nicht das gleiche Ziel haben. Und so erinnern sie sich an die Zeiten, die zusammen gegangen wurden. Es waren ergiebige Zeiten, es waren schöne Zeiten, es waren angenehme Zeiten und es waren erfahrungsreiche Zeiten. Erfahrungen, die ihr in eurem Wertesystem als sehr positiv bezeichnen würdet, als freudig, liebevoll. Und so fühlen sich beide Seelen vertraut miteinander – auch im Menschsein.

Der Mensch lässt sich von der Seele leiten. Der Mensch an sich ist orientierungslos ohne Bezug zu seiner Seele. So gibt die Seele dem Menschen Halt und Orientierung. Und so orientiert sich der Mensch an dem, was die beiden Seelen gemeinsam erlebt haben. Greift darauf zurück, findet darin Sicherheit und Vertrauen, findet darin Liebe und liebevolle Berührung, Dinge, die einem Menschen wichtig sind in einer Welt, deren Erfahrungen nicht immer freundlich und schön sind.

So geben solche Begegnungen den Menschen Kraft und Stärke. Erinnerungen an alte Zeiten schwingen durch als Energien, gefühlte Energien, ohne dass die Energien je ein Bild in dem Verstand kreieren, eine konkrete Erinnerung hervorrufen werden. Noch nicht, nicht in diesen Seelenaltern, in denen sie sich befinden. Und doch ist die Energie spürbar von beiden, die Verbindung, die immer bestehen wird. In dieser Inkarnation und auch in weiteren, bis sie sich wieder begegnen wollen.

Gibt es eine seelische Verbindung zwischen den Seelen, die sich heute AaA und BbB nennen?

Gefährten ward ihr. Ein Leben gemeinsam gelebt als Krieger und als Diener des Kriegers. Der Diener hat den Krieger geheilt, hat den Krieger unterstützt. Der Krieger hat den Diener beschützt. So gingen beide Seelen gleichwertig als Freunde durch das Leben und doch gesellschaftlich gezeichnet als Herr und Diener. Doch in Bezug zueinander gleichwertig – jeder in seiner Art, in seinem Sein ein Meister. Und so haben sich beide gedient in ihrer Art, geholfen, unterstützt. Gemeinsam sind sie durchs Leben gegangen, gemeinsam sind sie aus dem Leben getreten. Hand in Hand, könnte man sagen. Diese Verbindung ist heute noch präsent, heute noch spürbar. Noch heute reichen sich die Seelen die Hände, ohne Ziel, ohne Aufgabe. Nur als Erinnerung an das Leben, das gelebt, an den Wert der Erfahrungen, die gemacht wurden.

So ist es eine seelische Entscheidung, ob die Hände gelöst werden, oder ob diese Verbindung besteht. Beides ist weder schlecht noch gut. Die Entscheidung wird aus einem Impuls heraus gefällt, aus einem seelischen Impuls. Als Menschen seid ihr in der Wahrnehmung dessen, was seelisch euch verbindet. Symbolisch gesehen sind es seelische Hände, die sich berühren. Nicht als Geliebte, nicht als Mutter und Kind, nicht in einer kindlichen Berührung, sondern in einer Berührung der Ehre, des Geehrt-Seins, in einer Berührung der Dankbarkeit und des Vertrauens. In einer Berührung des Anerkennens und des Erkannt-Werdens.

So wenn ihr mögt, begegnet euch auf menschlicher Ebene. Nehmt in die Hand die Hand des anderen und stellt die seelische Verbindung über die Augen her. Und schaut, was euch berührt, was euch bewegt, schaut, was geschieht.

Dann danken wir sehr für die Information. Wir sind sehr berührt.

Die Berührung kann nur stattfinden, wenn ihr euch öffnet. Ihr habt euch geöffnet. Gegenseitig habt ihr euch geöffnet. Am gestrigen Tag begann diese Öffnung bereits. Diese Öffnung konntet ihr erhalten. Keiner von euch hat das Bedürfnis gespürt, sich zurückzuziehen, sich zu verschließen. Und so ist die Öffnung immer noch präsent. Eine Öffnung ist für uns eine Einladung. Durch eure Öffnung fühlen wir uns eingeladen, euch zu berühren -  im Herzen und im Verstand, im Gefühl und im Denken.

Und so bedanken wir uns für die Einladung, die wir gern dankend annehmen. Heute und auch zu anderen Zeiten, wann immer sich eine Gruppe in dieser Form bündelt, wird eine Einladung ausgesprochen, die wir dankend und sehr gern annehmen. Somit gilt unser Dank jedem einzelnen Menschen, jeder einzelnen Seele in diesem Raum, in dieser Gruppe. Denn obwohl ihr verschieden seid, individuell, seid ihr doch hier in dieser Gruppe, an diesem Ort, zu dieser Zeit eine Einheit. Dies ist ein göttlicher Aspekt, den ihr zum Tragen bringt, den ihr in das Irdische hineintragt. Und so seid ihr die Verbindung vom Göttlichen zum Irdischen. Ihr seid die Brücke, über die wir gehen. Und mit diesen Worten, mit diesen Eindrücken, mit diesen Impressionen verabschieden wir uns und bedanken uns noch einmal für die Offenheit, für die Ehrlichkeit, für die Warmherzigkeit.